Kurz gesagt
Der österreichische XML-Standard für strukturierte elektronische Rechnungen.
· Allgemeine Information, keine Steuerberatung.

ebInterface ist ein in Österreich entwickeltes XML-Format für elektronische Rechnungen. Eine strukturierte E-Rechnung kann Software verarbeiten, ohne dass jemand sie lesen muss — anders als ein PDF.
Wer an Bundesdienststellen liefert, muss elektronisch fakturieren; akzeptiert werden ebInterface oder UBL 2.1, eingebracht über das Unternehmensserviceportal oder das Peppol-Netz. Eine allgemeine Pflicht für Rechnungen zwischen Unternehmen gibt es in Österreich noch nicht.
In Deutschland sind XRechnung und ZUGFeRD die gängigen Formate. Mit dem EU-Paket ViDA werden strukturierte E-Rechnungen im grenzüberschreitenden B2B-Handel ab Juli 2030 verpflichtend.
Fragen zu diesem Begriff
Wer muss ebInterface verwenden?
Wer Bundesdienststellen in Österreich Rechnungen stellt, muss elektronisch fakturieren — ebInterface ist eines der akzeptierten Formate.
Worin unterscheidet sich ebInterface von XRechnung?
Beide sind strukturierte XML-Rechnungsformate. ebInterface ist der österreichische Standard, XRechnung der deutsche Standard für Rechnungen an die öffentliche Verwaltung.
Quellen
- WKO: Was ist ebInterface? (Stand 28.08.2026)
- USP: e-Rechnung an die öffentliche Verwaltung (BMF), Stand 01.01.2026
- e-Rechnung.gv.at: ebInterface (akzeptierte Versionen)
- e-Rechnung.gv.at: Unterstützte Rechnungsformate
- e-Rechnung.gv.at: Peppol
- KoSIT / xeinkauf.de: XRechnung
- FeRD: ZUGFeRD
- European Commission: VAT in the Digital Age (ViDA)
- WKO: Kurzinfo ViDA – EU-Mehrwertsteuervorschriften (24.06.2025)